Husum und Nordstrand
im September 1994 und September 1995
Bereits 1960 war ich für einige Wochen in
Husum
an der Nordsee. Meine Erinnerungen an
die graue Stadt am Meer
waren doch sehr dürftig, hängen geblieben ist aber der Name
Theodor Storm
und seine Werke. Auch war mir noch bekannt, dass Husum unter der großen
Sturmflut in den 60er Jahren sehr leiden mußte. Nun wollten wir einmal
diese Stadt besuchen. Da kamen uns unsere Urlaube in Dänemark gerade
recht. Auf der Rückfahrt ließ sich ein Abstecher problemlos einplanen.
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Wir fanden eine wunderschöne Stadt vor, mit netten, freundlichen
Menschen. Um die leckersten Fischbrötchen, die wir je gegessen hatten,
stritten wir uns mit den Möven.
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1994 hatten wir unsere Quartier in
Witzwort
(ja, so war das "Hotel" auch).
Uns standen nur wenige Tage zur Verfügung, die wir jedoch voll
ausgenutzt haben. Natürlich wollten wir die Inseln und Halligen sehen.
Mit den Adler-Schiffen ging es also hinaus auf die Nordsee.
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Wunderschön war die Fahrt zu den Seehundbänken. Dort leben ca.
8000 dieser Tiere. Der Bestand wurde 1988 durch eine Seuche, der über
4000 zum Opfer fielen, dezimiert. Die Jungtiere werden auf den
Sandbänken zur Welt und kommen erstmals nach 4 Wochen ins Wasser.
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Ein weiterer Ausflug führte uns vorbei an
Amrum nach
Sylt. Uns hat die Prommie-Insel nicht
so sehr gefallen. Aufregender war die Begnung mit einem Fischkutter.
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Weitaus interessanter als Sylt war für uns der Besuch der
Hallig Hooge, die auch als
Königin der Halligen bezeichnet wird. Sie ist mit 5 qkm
die zweitgrößte Hallig und auf ihren 9 Warften leben 135 Menschen.
Vom Hafen geht es mit dem Pferdewagen zum "Zentrum"
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Auf der Kirchwarft steht die reetgedeckte Halligkirche aus
dem 17. Jahrhundert. Die Hanswarft ist auch bekannt als
"Königspesel". Hier steht das wohl schönste Haus der Hallig, das
als Museum ausgebaut wurde und Gebrauchsgegenstände der Halligen
zeigt.
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Bei unserem Aufenthalt 1995 hatten wir bei der Familie Hansen auf
Nordstrand
eine Ferienwohnung. Nordstrand ist seit der Eindeichung des
Naturschutzgebietes Beltringharder Koog durch einen
Straßendamm mit dem Festland verbunden. Den Aufenthalt hier
sollte man genießen. Mit dem Fahrrad die Insel erkunden,
aufregende Wattwanderungen und Abends einen Pharisäer,
das Getränk aus Kaffee, Rum und Zucker.
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