Machico auf Madeira
im Oktober 1996 und Juni 2000
Die erste Reise von Susanne mit dem Flugzeug haben wir 1996 unternommen.
Zusammen mit Hans und Gerda Dietrich aus Berlin ging es auf die
(Traum)-Blumeninsel MADEIRA. Diese 14 Tage waren wirklich ein
Traum. Wir könnten hier viele Seiten nur mit Reiseberichten und Bildern
dieser wunderschönen Insel füllen. Wenn uns jemand nach Madeira fragt,
dann fangen wir zu erzählen an und hören nicht mehr auf.
Weil es uns so gut gefallen hat, besuchten wir wieder mit Hans und
Gerda Dietrich im Juni 2000 nochmal unsere Trauminsel. Diesmal feierten
wir dort auch meinen 50. Geburtstag und blieben auch diesmal drei Wochen
dort.
Die Insel hat sich in 4 Jahren erheblich gewandelt, aber kaum etwas von
ihrer Schönheit eingebüßt. In dem folgenden Bericht wollen wir ein wenig
von dem erzählen, was uns dort gefallen hat.
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Den Anfang soll jedoch ein Bild vom Hotel Dom Pedro in
Machico machen. Die Stadt an der Ostseite der Insel ist die
zweitgrößte auf Madeira. Das Hotel ist das einzige im Ort, es gibt aber
sehr schöne kleine Pensionen. Weiterhin findet der Tourist hier eine
große Anzahl von guten Lokalen, die typische maderensische Küche anbieten
und das Personal freut sich sehr, wenn die Gäste sich durch die
Speisekarte wühlen.
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Natürlich trägt die Insel den Beinamen Blumeninsel ganz zu recht.
Wohin man auch geht, immer entdeckt man wunderschöne Blumen. Traumhaft
die Königin-Strelitzie. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch
und blüht das ganze Jahr, ebenso wir die farbenprächtige
Bougainvillea, die hier eine Höhe von 2-10 m erreicht.
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Madeira bietet neben dem Pflanzenreichtum noch viele andere
Sehenswürdigkeiten. Als erstes soll hier die Hauptstadt Funchal
genannt werden. Die Stadt wurde 1419 entdeckt und hat seinen Namen dem
Fenchel, der dort das Tal bedeckte, zu verdanken. Heute ist der
Ort mit 125.000 Einwohnern eine Mini-Metropole mit Lärm und Hektik.
Im Hotelviertel befinden sich eine Vielzahl von Hotels, das
traditionellste dürfte dabei das Reid's Hotel sein.
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Wer Funchal besucht muss unbedingt die Markthalle besuchen. Hier
werden Blumen, Obst und Gemüse verkauft. Ein weiterer Gebäudeteil dient
als Fischmarkt, wo vor allen Degenfisch (Espada) und Thunfisch
angeboten werden.
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Die Rundreise über die Insel führt uns nun ins zentrale Bergland, zum
Pico do Arieiro, mit 1818 m der dritthöchste und schönste Berg
Madeiras. Hier präsentieren sich die Vulkanfelsen mit steilen Zacken,
turmartigen Gipfeln und bizarren Kämmen. Nur sehr selten sind die Gipfel
nebelfrei und somit der Einblick in tiefe Schluchten möglich.
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Zu den beliebtesten Ausflugzielen Madeiras gehört der Villenort
Monte. In der Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte ist
Karl von Habsburg, der letzte Kaiser von Österreich beigesetzt.
Alljährlich am 15. August findet eine große Wallfahrt zu Ehren der
Jungfrau von Monte statt. Einer Legende nach ist im 16. Jh. einem
13-jährigem Mädchen hier die Jungfrau Maria erschienen. Eine kleine
Marienfigur ist erhalten und zeugt noch heute davon.
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Ein erholsamer Spaziergang durch die Gartenanlage Jardins do
Monte Palace sollte unbedingt unternommen werden, bevor es mit
dem Korbschlitten wieder Richtung Funchal geht. Zwei Fahrer
in traditioneller weißer Kleidung und den als Kreissäge bezeichneten
Hüten lenken den Schlitten in rasanter Fahrt ins Tal.
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Für die größeren Ausflüge haben wir uns ein Taxi gemietet. Die Taxifahrer
auf Madeira sind die besten Reiseführer. "Unser" Taxifahrer wahr immer
Manuel, der viel dazu beigetragen hat, dass wir diese Insel lieben
gelernt haben. Er zeigte uns die schönsten Stellen Madeiras und erklärte
jede Pflanze, wie den Stotz Madeiras, der nur hier zu finden ist.
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Sehenswert ist die Ostspitze der Insel, die Ponta de Sao Lourenco.
Der grandiose Anblick der zerklüfteten Küste und des tiefblauen Meeres
entschädigt für eine schattenlose Wegstrecke durch karge Landschaft. Der
östlichste Ort Madeiras, Canical, war bis vor einigen Jahren das
Zentrum des Walfanges. Heute erinnert ein Museum an diese Zeit.
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Eine der höchsten Steiküsten Europas ist mit 580 m das Cabo Girao.
Und immer wieder beeidruckt die Pflanzenwelt, wie hier mit einem
Drachenbaum.
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Viel Glück gehört dazu, die Hochebene Paul da Serra ohne Nebel zu
durchfahren. Die durchschnittliche Höhe beträgt 1300 m. Getrennt wird die
Hochebene durch den 1007 m hohen Encumeada-Paß.
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Der Ort Santana mit ca. 5000 Einwohnern wurde im 16. Jahrhundert
von Siedlern errichtet. Noch heute sind die strohbedeckten Häuser zu
sehen, die jedoch nur noch für Touristen renoviert werden. Santana gilt
als das schönste Dorf Madeiras. Die Umgebung wird als besonders fruchtbar
angesehen, heute wird jedoch nur noch Mais angebaut.
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Nicht weit von Santana entfernt inmitten einer fruchtbaren
Terassenlandschaft liegt der malerische Ort Faial. Oberhalb des
Ortes unmittelbar am Meer ragt der Adlerfelsen mit 590 m empor.
Den Namen verdankt der Felsklotz den hier früher ansässigen Fischadlern.
Heute wird versucht, hier wieder Adler auszusiedeln.
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Zu einem Madeira-Urlaub gehört auch eine Levada-Wanderung. Levadas
sind die Kanäle, die seit dem 15. Jahrhundert zur Bewässerung der
landwirtschaftlich genutzten Fläachen gebaut wurden. Die Wirtschaftswege
entlang dieser Kanäle sind begehbar und bieten teilweise abenteuerliche
Wanderungen. Zu den schönsten Levada-Wanderungen gehört der Weg von
Ribeiro Frio zum Portella-Paß.
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Leider reicht hier der Platz nur für eine kleine Auswahl von Bildern,
zum Abschluß noch einige Bilder von wunderschönen Planzen, die wir in
dieser Pracht bisher nur auf Madeira bewundern konnten.
Wer mehr über Madeira wissen möchte, der möge uns bitte anmailen, wir
geben gern Auskunft über die Insel, die wir sicher in einigen Jahren
noch einmal besuchen werden.
Sollten Sie nicht über die Homepage FamDietrich.de auf diese Seite gelangt sein,
würden wir uns freuen, wenn Sie sich alle
unsere Seiten
ansehen. Vielen Dank und viel Spaß.