Unser Urlaub in die Normandie wurde beendet mit einem 4-tägigen
Aufenthalt in Paris. Zu unserer Überraschung waren Sascha
(Jürgens Sohn) mit Freundin Kerstin aus Berlin auch dort. Die Sadt
hat uns absolut fasziniert. Es ist sehr schwer nun über Paris zu
berichten. Wir haben einfach mal einige Bilder zu einem Stadtbummel
zusammengestellt.
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Natürlich ist der Eiffelturm als Wahrzeichen von Paris die
erste Station auf unserem Bummel. Das über 300 m hohe Bauwerk
wurde am 06. Mai 1889 pünktlich zur Weltausstellung eingeweiht.
Die 12.000 Einzelteile aus Stahl wiegen rund 7.000 Tonnen und
werden von 2,5 Millionen Nieten zusammengehalten.
Fahrstühle bringen jährlich rund 6 Millionen Besucher auf die
beiden Plattformen. Lange Schlangen an der Kasse und den
Fahrstühlen schrecken viele Besucher ab. Hat man es dann
aber endlich geschafft, ist die Aussicht ist überwältigend.
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Für einen Stadtbummel in Paris benötigt man kein Auto,
sondern benutzt die Metro, um von einer Sehenswürdigkeit
zur anderen zu gelangen.
Dieses im Jahre 1900 eingeweihte Transportmittel bringt
auf über 200 km täglich 5 Millionen Fahrgäste auf 14 Linien
zu den rund 370 Stationen. Allein 5 Linien treffen auf der
riesigen Station Châtelet-Les Halles zusammen. Es wird angenommen,
daß täglich etwas 450.000 Menschen schwarzfahren.
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Die nächste Station auf unserem Weg ist der Invalidendom
Im Auftrag vom Sonnenkönig Louis XIX wurde ab 1676 dieses riesige
Bauwerk zur Beherbergung von Kriegsinvalieden errichtet.
Der Kuppelbau war ursprünglich als letzte Ruhestätte des Sonnenkönigs
gedacht, doch erst Napoleon wurde 1840 mit einem Staatsbegräbnis
hier beigesetzt. Der Dom gilt als Meisterwerk barocker Baukunst
in Frankreich.
Im Innenhof finden heute nur noch selten Militärparaden statt, doch
werden im Museumsflügel regelmäßig Ausstellungen mit Rüstungen Waffen
und anderen Kriegsgeräten gezeigt.
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Nun wollen wir über die Avenue des Champs-Elysées spazieren.
Die Prachtstrasse erstreckt sich 2 km lang vom Place de la Concorde
bis zum Arc de Triomphe. Im unteren Teil mit Parks, Theatern und
prächtigen Restaurants finden wir im oberen Teil mächtige Gebäude.
Luxusgeschäfte und viele Straßencafes steigern die Attraktivität
dieser Nobelavenue.
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Der Place de la Concorde wurde Mitte des 18. Jahrhunderts
errichtet. Anfangs war hier ein Reiterstandbild von Louis'XV zu
sehen, aber bereits Ende des Jahrhunderts wurde hier eine
Guillotine errichtet. Erst seit 1833 schmückt der majestätische
Obelisk aus Luxor den Platz. Dieses 220 t schwere und 27 Meter hohe
Denkmal ist ein Geschenk des Vizekönigs von Ägypten. Im Volksmund
wird der Obelisk auch gern als Nadel der Kleopatra bezeichnet.
Die acht Statuen am Rande des Platzes symbolisieren die großen
Städte Frankreichs. Der Obelisk dient auch als Sonnenuhr. Auf dem
Pflaster des Platzes kann die Zeit abgelesen werden.
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Wie wäre es mit einem Besuch im legendären Revuetheater Lido?
Schon seit seiner Gründung verzaubert und verführt das Programm
die Besucher aus Nah und Fern.
Bei einem Eintritt ab 70 Euro werden täglich 2 Shows geboten.
Diese Produktion ist die wohl beeindruckendste und unterhaltsamste
Show, die es heute auf einer Bühne in Europa zu sehen gibt.
Direkt am Prachtboulevard gelegen bietet das Lido neben Revue und
Show ausgezeichnete Menüs, die in Zusammenarbeit mit Paul Bocuse
entstehen.
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50 Meter hoch und ebenso breit, rühmt der Arc de Triomphe
Napoleons Siege. Der Triumphbogen gilt als Symbol des Friedens.
1920 wurde der Unbekannte Soldat dort zur Ruhe gebettet, 1923
wurde das Ewige Licht dort erstmals entzündet.
Von der Aussichtsterrasse blickt man auf 12 Avenuen, die hier
sternförmig zusammenlaufen. Bei schönem Wetter reicht der Blick
bis zum Stadtviertel La Défense
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Das futuristische Stadtviertel La Défense hat uns sehr
beeindruckt. Diese Welt aus Glas, Stahl und Beton wird auch gern
Amerika an der Seine genannt. Der erste Bauabschnitt war
bereits Anfang der 60er Jahre fertig, aber erst Mitte der 80er
behauptete sich dieses Büro- und Geschäftsviertel.
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Die Grande Arche de la Défense ist ein offener Kubus
aus weißem Carrara-Mamor. Er ist doppelt so hoch wie der
Triumphbogen und soll als Bogen des Triumphes der Menschlichkeit
am Ende der Straße des Triumphes gesehen werden. Die
Einweihung erfolgte 1989 zur 200-Jahr-Feier der Französischen
Revolution. Ein gläserner Panoramafahrstuhl führt auf die 110 m hohe
Aussichtsterrasse.
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Nun führt uns der Weg zum höchsten Punkt von Paris, in das Dorf
Montmatre . Hier erhebt sich auf 130 m ein imposantes
Bauwerk, Sacré-Coeur , über 237 Treppenstufen zu erreichen.
Bereits im 12. Jahrhundert wurde hier ein Benediktinerkloster
gegründet, mit dem Bau der Kuppel wurde 1875 begonnen. Während
der Innenraum eher schmucklos ist, pulsiert das Leben auf der
großen Terrasse. Von hier hat man einen schönen Blick auf das
Künstlerviertel.......
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...... rund um Sacré-Coeur. Gepflasterte und enge Gassen,
kastanienbestandene Plätze, steile Treppen und romatische Winkel
zeugen noch heute vom dörflichen Charakter. Auf schönen Plätzen
mit romantischen Biergärten besteht für die vielen Touristen
die Möglichkeit sich von jungen Künstlern malen zu lassen.
Den Hügel hinab gehend, finden sich eine Unzahl von Kneipen,
Striplokalen und Sexshops. Hier geht es in das Vergnügungsviertel.
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Die Place Pigalle ist wohl ebenso berühmt wie das
Moulin Rouge . Hier wurde 1896 anläßlich des Balles der
Pariser Kunstakademie der erste vollständige Striptease gezeigt.
Natürlich blieb das für das Revuegirl nicht ohne Folgen, es wurde
eingesperrt. Das wiederum führte zu massiven Protesten der
Studenten im Quartier Latin.
Heute werden hier aufwendige Shows gezeigt, die zumindest vom
Eintrittspreis wohl den gehobenen Ansprüchen gerecht werden.
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Widmen wir uns nun einer anderen Kunst, dem Musée du Louvre .
Um 1200 als Festung errichtet, später als Schloß genutzt, dann
als Königliche Akademie der Künste und seit dem 18. November 1793
als Museum,
hat dieses Gebäude eine bewegte Geschichte. Den Eingang des
weltgrößten Museums schmückt eine gläserne Pyramiede des Architekten
Ieoh Ming Pei . Einige Millionen Besucher sehen sich jährlich
die Kunstschätze an, von den hier nur die Mona Lisa und die
Venus von Milo erwähnt sein sollen.
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Im topographischen Mittelpunkt von Paris finden wir ein Meisterwerk
der Gotik Notre-Dame . Die Fassade der Kathedrale stammt
aus dem 12. Jahrhundert, fertiggestellt wurde der Bau um 1330.
Hier wurden Könige, Königinnen und Kaiser gekrönt. Auch Napoleon
drückte sich hier in Anwesenheit des Papstes selbst die Krone
aufs Haupt.
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Abschließen wollen wir unseren kleinen Bummel durch Paris natürlich
mit einem Blick auf den Eiffelturm. In 4 Tagen Paris haben wir
sicher nicht alles gesehen, aber wir sind tief beeindruckt von dem
Flair dieser Stadt. Für keine uns bekannte europäische Stadt
trifft der Begriff Weltstadt so sehr zu wie für Paris.
Es war bestimmt nicht unser letzter Besuch hier.
Wir können nur jedem empfehlen, einmal nach Paris zu reisen und
sich bezaubern zu lassen von der Stadt der Liebe, der Lust, der
Kunst, der Sünde, der Politik, der Skandale, der Schlager, der......
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